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Über Calprotectin

Calprotectin ist ein Protein, das u. a. im Zytosol von Leukozyten vorkommt. Seine Konzentration im Stuhl korreliert nachweislich [1] mit der Anzahl an weißen Blutkörperchen im Stuhl und ist ein Indikator für die Entzündungsstärke im Darm. Seine hohe Resistenz gegenüber Hitze und Proteolyse [2] macht es zu einem stabilen diagnostischen Marker für entzündliche Darmerkrankungen.

Calprotectin im Stuhl

Calprotectin im Stuhl dient als Biomarker für entzündliche Prozesse sowie für neoplastische Veränderungen im Gastrointestinaltrakt.

Bei Vorliegen einer entzündlichen intestinalen Erkrankung wandern Granulozyten ins Darmlumen und setzen Calprotectin frei, welches mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Die Konzentration von Calprotectin im Stuhl korreliert mit der Anzahl der neutrophilen Granulozyten, die in das Darmlumen migrieren und hier Calprotectin freisetzen. Somit ist die Konzentration von Calprotectin im Stuhl ein Maß für die Anzahl der Granulozyten im Darmlumen und zeigt auch das Ausmaß eines entzündlichen Geschehens im Darm an.

Calprotectin und chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Die besondere klinische Relevanz der Bestimmung von Calprotectin im Stuhl liegt darin, Entzündungen im Darmtrakt sicher diagnostizieren zu können. Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) lassen sich symptomatisch häufig nur sehr schwer von Patienten unterscheiden, die unter dem Reizdarm-Syndrom leiden. Eine Bestimmung der Calprotectin-Konzentration im Stuhl gibt hier sicher Aufschluss über das Vorliegen einer Entzündung im Darm. Somit können vielen Reizdarm-Patienten durch den Einsatz dieses Biomarkers nicht erforderliche Koloskopien erspart werden.

Calprotectinbestimmung im Stuhl – Klinische Relevanz im Überblick

  • sichere Differenzierung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Reizdarm-Syndrom
  • frühzeitige Erkennung von Entzündungsschüben im Darmtrakt
  • objektive Dokumentation der Entzündungsstärke zur Verlaufskontrolle unter Therapie
  • Marker für akute Darmentzündungen
  • Marker für mucosale Heilung
Referenzen

[1] Røseth et al. Scand J Gastroenterol 1999; 34(1):50-4

[2] Korndoerfer et al; JMB 2007: 370: 887-898.

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